Workshop – Porträt meets Stillleben

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Workshop – Porträt meets Stillleben

Foto-Workshop in Kooperation mit Moritz Welker, Designer aus München
Wir beschäftigen uns mit den Möglichkeiten der Inszenierung und setzten dabei den Fokus auf die Bildgattungen Porträt und Stillleben. Allerdings nicht im herkömmlichen Sinne. Bei uns ging es schrill, schräg und lustig zu. Wir experimentierten mit vielen unterschiedlichen Materialien und Requisiten und der Phantasie der jugendlichen Teilnehmer*innen wurde freier Lauf gelassen. Wir bedanken uns bei Yves Krier für die Studioausstattung und Cocolia Creative Studio für die Inspiration.

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Alexandra Helmig im Gespräch mit dem Designer

Moritz Welker

1. Was brauchst Du, um kreativ zu sein? Und was inspiriert Dich?
Inspiration ist überall. Die meisten Inspirationen und die besten Ideen entstehen in der Freizeit – beim Nichtstun, Kaffeetrinken, Spazierengehen – so hat man genügend Zeit, um die Gedanken zu denken, die einen in die richtige Richtung führen könnten.

2. Wer ist Dein Lieblingskünstler und warum?
Ich habe jetzt ernsthaft eine Woche Zeit gehabt, darüber nachzudenken, … Mir sind viele eingefallen, die großartige Dinge schaffen und die ich bewundere, aber aus all diesen Menschen einen „Liebling“ auszuwählen, wäre falsch. Was sie alle gemeinsam haben, ist, dass sie Menschen sind, die einer starken Überzeugung folgen und ihre Umwelt in allen Bereichen konsequent gestalten und überall ein unverwechselbares Zeichen hinterlassen.

3. Warum ist die Begegnung mit Kunst für Kinder so wichtig?
Jede Form der Kunst ist ein Ausdruck, also auch irgendwie eine Sprache, die wir als Menschen nie vergessen dürfen. Je früher wir uns mit allen Medien, die uns umgeben, auseinandersetzen, desto besser können wir uns in ihnen ausdrücken und anderen sagen, was wir denken und fühlen. Ich glaube, dass kaum eine Sprache die Möglichkeit bietet, sich so auszudrücken, wie die Kunst es kann.

4. Was wolltest Du als Kind werden?
Oh… haha, ich war sehr sprunghaft. Von Astronaut über Krankenschwester bis hin zu Batman war alles dabei.

5. Was ist das Besondere an Deinem Beruf, und was gefällt Dir daran am besten?
Ich denke, der goldene Käfig der Selbstbestimmung ist etwas Besonderes. Als freiberuflicher Designer muss man lernen, zwischen Pflicht und Kür zu jonglieren.
Aber das Schöne daran ist der ständige Wechsel zwischen reiner Dienstleistung und künstlerischem Austoben an persönlichen Projekten. Kaum ein anderer Beruf bietet diesen Grad an Freiheit.

1 Comment
  • Ein WordPress-Kommentator
    Posted at 15:34h, 19 Oktober Antworten

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